Letzter Eintrag!?

Sonntag, 10.07.2011

Es ist 00:13 und meine letzte Nacht in Dunedin.

Das Kofferpacken hat prinzipiell recht gut geklappt, es passt alles irgendwie, nur macht mir wie immer das Gewicht Sorge.
Ich habe zwar 2 Waagen , doch keine ist besonders zuverlässig. Die eine behauptet, dass mein Koffer 17kg wiegt und der Rucksack 8kg. Das kann auf keinen Fall sein...!

Die Andere hat nichtmal eine Zeiger, dafür hab ich dann ein wenig improvisiert:

So kommt es zu dem Ergebniss, dass der Koffer etwa 26kg wiegt und der Ruckack 17kg. Jetzt hoffe ich mla, dass sie nicht ganz Recht hat und ich werde noch den ein oder anderen Ballast verschieben und ausgleichen.
Ich werde mir morgen die von Amelie ausleihen und alles noch 3x checken
Ich darf 2x 23kg mitnehmen, dazu noch 7kg Handgepäck + Laptoptasche. Muss also irgendiwe alles gehen.

Heute Morgen war ich nocheinmal in Port Chalmers segeln. Es war wieder einmal richtig schön und wir hatten ordentlich Wind und sind in Spitzen 7 Knoten gesegelt. Die Vrew bestand diesmal aus 8! Leuten, was es etwas kompliziert machte, während der Manöver, das es echt voll war auf dem 7m Boot. Ich war für Traveller - und Großshottrimm zuständig.

Als ich nach Hause kam, war ich völlig fertig, weil ich nicht wirklich lange schlafen konnte, etwas krank bin und das Segeln auch anstrengend war.

Dann habe ich für Judith nochmal gekocht. Es gab Kartoffelgratin und Big Macs. Wir waren beide total satt und hatten ein großes "Food Baby". Bis Morgen Mittag brauch ich erstmal nichts mehr zu essen.

DinnerBig Mac

Nach dem Spülen, die Spülmaschine ist schon wieder kaputt, hat und Judiths Mutter abgeholt und wir sind ins Kino gegangen und haben "Bridesmaids" geschaut.

Als Abschiedsgeschenk habe ich einen Spiegel in Neuseelandform bekommen. Darüber hab ich mich total gefreut und werde dann einen ehrenvollen Platz in meinem Zimmer finden.

Der Tag war richtig schön und zwischendurch habe ich immer wieder ein bisschen gepackt und sortiert.

Stand SamstagStand: jetzt!

In etwa 16 Stunden gehts dann auch schon los...!
Ich werd dann mal etwas schlafen, oder es zumindest versuchen.

Wir sehen uns sehr bald!
Liebe Grüße
Marie

Pot Luck Dinner

Mittwoch, 06.07.2011

Ich bins schon wieder.

Ich bin eben nach Hause gekommen, von einem Pot Luck Dinner der Internationals mit ihren Gastfamilien. Den Abend habe ich zusammen mit Amelie organisiert und es war richtig schön.
Unter Pot Luck versteht man soviel wie ein Zufallsbuffet, jeder bringt etas mit, und man weiß nicht, mit was man endet. Es kann vorkommen, dass man 3mal das gleiche hat. EWar bei uns aber alles sher ausgeglichen und wir hatten sehr verschiedene Gerichte.
Ich habe Streuselkuchen gebacken und nach Kiwiana Style Scones!

Es waren wirklich sehr viele Leute, was mich echt überrascht hat, da es am Anfang so schien, dass es eine sehr kleine Runde wird. De Abend wurde sehr gut angenommen udn jeder schien Spaß gehabt zu haben.

Es war im Prinzip einer der vielen häppchenweisen Abschiede für mich! Weinend
Ich verabschiede mich innerlich immer ein wenig mehr von dem ein oder anderen und merke, dass es immer enger und enger wird.
In der Schule bin ich bereits dabei, meine Clearance Form abzeichnen zu lassen. Darauf vermeerken die Lehrer, dass ich Bücher, Sport Uniformen und auch die geliehene Trompete zurückgegeben habe.
In Outdour Pursuits waren wir ein letztes Mal Mountainbiken, es war wieder sehr schön und dann hat Mr Ingram uns auf einen Kakao eingeladen in den botanischen Gärten. Ich hatte gestern extra noch einen Butterkuchen gebacken und es war ein sehr schöner Abschluss.
Ganz traditionell mussten natürlich alle auf meiner Neuseelandflagge unterschreiben, und der freie Platz wird immer geringer.

Morgen findet ein Soccer Turnier statt, ich werde allerdings als Medicus im Einsatz sein, da ich nett erkältet bin und mein Knie mich natürlich auch nicht in Ruhe lässt und wie immer Probleme macht. Zudem bin ich bein Warm-Up beim Netball am Samstag mit dem linken Fuß auch noch umgeknickt und der hat sich auch noch immer nicht völlig erholt... Stirnrunzelnd

Am Freitag werde ich dann noch ein Referat halten in Englisch über dir Unterschiede between Neuseeland und Deutschland. Über das School system, das Essen, Sport etc...Amelie und Ich haben die letzten beiden Stunden frei bekommen, da wir in die Cadbury Chocolate Factory gehen können udn noch die letzte Führung mitbekommen.
Und Kochen für meine Gastfamilie steht dann noch auf dem Programm.

Am Samstag wäre dann theoretisch noch das letzte Netball game, mal sehen, ob ich da spielen kann. Und Amelie und ich wollen mit unseren Gastbrüdern zum Abschied Laserforce spielen gehen.

Am Sonntag kann ich nochmal Match Racing gehen in Port Chalmers Cool Yay!
Und dann sollte ich zwischen dem ganzen Programm noch Zeit finden, meine Sachen zu Packen!?

Ich geh dan jetzt mal schlafen, ist ja auch schon 10 Uhr und morgen muss ich wieder früh raus!

Bis in ein paar Tagen!

Marie

Adventure pur mit Active Planet

Mittwoch, 29.06.2011

Tut mir Leid, dass es was länger gedauert hat, bis ich endlich diesen Eintrag online gestellt hab. Ich habe in meiner letzten Woche nicht gerade viel Zeit.Überrascht

Vor zwei Wochen bin ich am Mittwoch mal wieder unterwegs gewesen. Ich habe eine Tour mit Active Planet gemacht. Diesmal ging es in den Norden zum Bay of Islands. Mit von dr Partie waren Amelie, Cyra und Melanie. Wir bildeten den Dunedin Trupp und im Norden trafen wir dann noch auf Leute aus Auckland und Die Active Planet Guides, Tina und Jürgen.

Und ich kann nur sagen, diese Reise war ein Abenteuer.
Wie heißt es so schön?? Der Weg ist das Ziel.
Genauso war es in unserem Fall, wir haben alleine 2 Tage gebraucht, um von Dunedin nach oben zum Nordzipfel Neuseelands zu kommen. Zu verdanken, haben wir dies der lieben Aschwolke, die Neuseeland in der letzten Zeit immer wieder gerne Gesellschaft geleistet hat.
Wir sind also mit dem Bus von Dunedin aus nach Christchurch gefahren;Soweit alles wie geplant. Doch bereits bei ,und eigentlich auch vor, der Fahrt, wussten wir bereits, dass unser Flug nach Auckland gecancelled ist.
Am Flughafen angekommen, kam der Alternativplan von Jürgen per SMS.
Wir haben dann den Bus aus der Stadt in Christchruch genommen nach Picton.
Somit konnten wir an einigen Stellen Auswirkungen der zahlreichen Erdbeben sehen. Viele Häuser waren mit dem roten Siegel versehen und teilweise, oder wie der Burger King, komplett abgerissen. Und wir waren nichteinmal im eigentlichen Stadtkern und bereits in diesem Berecih, war es für uns kaum zu glauben, dass diese Schäden von den Beben kamen.Überrascht
In Picton haben wir in der Lodge übernachtet, in der wir bereits waren auf der Südinseltour. Der leckere Schokokuchen blieb uns nur zu gut in Erinnerung und die Freude war groß, als es um 11 Uhr abends noch Reste gab  die wir gerne sehr genossen haben!
Am nächsten Tag wurden wir mit einem Shuttle abgeholt und zum Flugplatz nach Blenheim gebracht, um dort mit einer Chesna nach Wellington überzufliegen. Das war mal ein wirklich anderes und spannendes Flugerlebnis. Wirklich praktsich, dass die kleinen Maschinen der Aschewolke nichteinmal nahe kommen.
Am Flughafen wurden wir dann von Jürgen erwartet, der mit seiner besonders unauffälligen, gelben Jacke au dem Boden saß und sein Handy aufgeladen hat. Lachend
Wir haben alle bereits insgeheim gehofft, dass wir mit dem Camper abgeholt werden, da uns noch eine wirklich lange Reise bevorstand. Und wir hatten Glück!!!
Wir fuhren über die komplette Nordinsel und kamen gegen 4 Uhr nachts in Paihia, in den Bay of Islands an.

Am nächsten Morgen mussten wir leider recht früh aufstehen, da wir um halb 9 für eine Bootstour gebucht waren, um vom Wasser aus, die Bay of Islands näher kennen zu lernen.
Wir hatten sehr viel Glück und konnten eine große Gruppe Delphine sehen, die aich mit Jungen unterwegs waren und sprangen, spielten und schwammen neben, vor und überall um das Boot herum.
Das Wetter wechselte alleridngs vom strahlendem Sonneschein zu Regen und ordentlich Wind, was leider dazu führte, dass wir zwar alle Inseln passierten, aber mehr als Baumkonturen im Sprühregen und Nebel nicht sehen konnten.
Aber immerhin war ich dort!Zwinkernd

Die nächsten Tagen brachten auch sehr launsiches Wetter mit sich. In einem Augenblick hatten wir strahlenden Sonnenschien und konnten draußen vor dem Camper frühstücken und kurz darauf zog es zu und es fing an zu gießen.
Wir haben zwei Nächte an dem nördlichsten Campingplatz Neuseelands gecampt. Die Landschaft war richtig schön. Wir waren umgeben von Mangrovenwäldern, dem Meer und einem Fluss, dazu natürlich ein schöner Strand.
Ganz toll war natürlich die kalte Dusche draußen auf dem Stellplatz.. Brr, war das kalt. Leider hatte wir im Camper nicht mehr genügend Wasser und das warme Wasser reichte auch nicht immer für alle aus. Wir Mädels aus Dunedin gekten allerdings immer als recht zäh, da es bei und hier unten im Süden doch deutlich kälter ist und wir mit dem Klima sehr gut klarkamen, während die Sonnenverwöhneten Aucky-Mädels geforen haben wie die Schneider. Dann mussten wir also auch durch eine kalte Dusche hindurch! Cool

Wir haben wirklich wieder sehr viel erlebt: Wir waren in riesigen Dünen Sandboarden, waren am nördlichsten Punkt Neuseelands, am Cape Reinga, sind am berühmten 90 Mile Beach gewesen und haben einen der weißesten Srrände überhaupt gesehen.

Da unsere Reisepläne um einigies verändert wurden, haben wir 4 aus Dunedin noch 2 Tage drangehängt und habe noch für 2 Nächte bei Tina und Jürgen vor dem Haus im Campervan übernachtet.
Am Montagmorgen haben wir ein Frühstück vom Feinsten genossen mit deutschem!!! Brot, Orangensaft und Frühstücksei und dazu noch auf dem Balkon, und das wohlbemerkt mitte im Winter!
Dann sind wir zum Auckland Zoo gebracht worden , haben uns dort umgesehen und sogar unsere ersten lebendigen Kiwis gesehen ( also die Vögel) und anschließend sind wir in die Stadt gefahren, um ein Dankeschön-geschenk für Tina & Jürgen zu besorgen! Und ganz nebenbei noch die allerbesten Cookies überhaupt gegessen.
Lächelnd Am Abend hatte Tina sich überlegt ein Racletteessen zu machen, Darauf hatte ich mich bereits den ganzen Tag gefreut und es war wirklich schön mit Allemann dort zu sitzen, die Zeit zu genießen und die Fotos vom Trip anzusehen.


Am Dienstagmorgen mussten wir sehr früh zum Flughafen und wir waren sehr traurig uns von Tina und Jürgen zu verabschieden, da die Zeit einfach wieder absolit super war!!! WeinendLächelndDiese Tour werden wir aufgrund einiger Dinge so schnell nicht vergessen!Lachend

 

Die Fotos stell ich bald noch in einen extra Eintrag, aber ihr könnt bei Facebook bereits Bilder sehen. Cyra hat ein Album erstellt und ich bin auf einigen Fotos verlinkt!

(auf der Karte könnt ihr die Distanz  sehen, die wir gereist sind. Man kann leider nicht mehrere Orte verlinken. Unsrer Route war:
Dunedin-Christchurch-Picton-Blenheim-Wellington-Auckland-Bay of Islands.Cape Reinga)

Bis sehr bald!

Marie

Match Racing - Port Chalmers

Montag, 13.06.2011

YEAH, an meinem 30.letzem Tag war ich endlich mal auf dem Wasser. Diesmal nicht mit Bodyboard, Kajak oder Ähnlichem. Nein, ich war Segeln! Cool

Okay, alles mal von vorne!

Ich war ja vor ein paar Wochen auf dem nternational Trip am Lake Tekapo. Am zweiten Abend kam dann Mr Chronichan dazu. Der ist Deputy Principal und für die Internationals zuständig. Wir haben uns dann unterhalten und er konnte sich noch aus der Bewerbung daran erinnern, dass ich segle. Er sagte dann, dass er darauf wohl geantwortet hat, dass es an der Schule selber nicht die Möglichkeit gibt zu segeln, er aber gerne bei der Vermittlung helfen würde! Der Teil der Info ist bei mir allerdings nicht angekommen und deshalb hab ich auch nicht mehr nachgefragt, ob man da was machen kann.
Er sagte dann jedenfalls, dass ich nach dem Trip mal in sein Office kommen soll im Interval.
Das ging dann etwa 3 Wochen so, dass ich immer wieder mal werden der Lunchtime oder Interval dort war. Leider konnten wir nie jemanden erreichen. Im Endeffekt hat es dan allerdings geklappt Rob Wood zu erreichen, der wohl ein Bekannter ist von Mr Chronichan.

Am Freitag kam er dann während Bio rein un sagte, er hätte da was für mich. Ich also kurz in der Pause ins Office und da hab ich dann die Details bekommen zum Segeln an diesem Sonntag!

Judith fand das auch total toll, dass es geklappt hat, dass ich segeln kann und hat mich auch nach Port Chalmers gefahren. Das sind gut 25 Minuten von zu Hause entfernt. Immer wenn wir mit der Schule in ODP in Dunedin unterwegs sind, denk ich mir :"Oh ich glaub, hier kenn ich mich aus", naja bis wir irgendwo abbiegen, dann weiß ich wieder gar nicht, wo wir sind.
Die Stadt ist flächenmäßig schon recht groß und Port Chalmers liegt was weiter außerhalb liegt.

Auf dem Parkpaltz angekommen, hab ich nach einem gelben Boot namens "Potamus" gesucht und es nicht gefunde. Dann kam ein Mann mit einer Schülerin auf mich zu und sie fragten sich, ob ich wohl aussehe wie ein "lost german girl". Ja genau das war ich! Lächelnd

Dann sind Stephanie, eine Schülerin von Bayfield, und Rob, der Captain, erstmal raugepaddelt, um das Boot zu holen, dass an der Boje lag. Kein Wunder, dass ich es nicht gefunden hab. Da hab ich dann Jenny, Lehrerin in Port Chalmers, soweit ich weiß, kennen gelernt und mich mit ihr unterhalten, bis die "Potamus" am Steg war. Da bin ich dann auf Brad gestoßen, der auch zur Crew gehört und hier an der Uni studiert.

Als unser ganzer Kram an Bord war, gings unter Motor erstmal was weiter raus. Da wir noch genug Zeit hatten zum Start, haben wir nochmal kurz en Übungsschlag gefahren. Das hatte alles schonmal sehr gut geklappt und die Aufgabenverteilung war auch geklärt.
Ich war mit Jenny an den Winschen und für den Spitrimm zuständig. Ich hab die Fock dichtgeholt und Jenny auf der anderen gefiert in der Winde. Mit dem Spi hat das auch alles sehr gut geklappt, da der ja nicht viel anders ist als aufm Cat, nur was größer und mit Winschen bequemer zu trimmen.

Der Start lief direkt sehr gut und wir kamen gut weg. Auf dem ersten Schlag lagen wir sogar vor der normalerwiese schnellsten Crew. War also doch gut, dass wir nicht vorher gewendet haben und noch die Bö genutzt haben, um höher an den Wind zu kommen. Nach der ersten Tonne gings dann an die Vorbereitung für den Downwind Kurs. Alles wurde für den Spi klar gemacht und los gings. Und schon hatten wir den Dreieckskurs einmal absolviert, blieben noch 3 weitere Runden. Das lief alles wirklich sehr gut und wir haben vor dem Hauptfeld gefinished.
Es waren etwa 40 Boote unterwegs und das Revier war innerhalb des Hafens. Im Winter wird nur dort geracet, da es dort sicherer ist.
Zum Ende hin wurden die Böen immer stärker, mit 30 Knoten,  und der Wind nahm insgesamt ordentlich zu.


Die Brownies die Jenny mitgebrahct hatte, haben wir uns auf jeden Fall verdient. Die Freude war allerdings nicht lange. Die Dose haben wir oben aufs Boot gestellt, war auch soweit relativ sicher dort oben. Doof nur, dass wir durch ne Wende sind und danach ordentlich Krängung hatten. Da schwammen sie dann auf dem Wasser, die leckeren Brownies in der lila Dose.Überrascht Wir hätten sie theoretisch noch holen können, da sie noch auf der Wasseroberfläche trieben, aber das war dann doch zu umständlich. Brad hatte aber noch Kekse und somit war der Verlust zu verkraften. Lächelnd

Es wurde dann noch ein weiterer Lauf gestartet, wir haben uns aber dagegen entschieden, den noch mit zu nehmen. Unser erster Lauf war der beste seit langem für die Crew und der Wind wurde schon ziemlich ruppig.
Dann sind wir also wieder reingeschippert, Spi und Fock runter und nur noch unter Groß. War auch genug Speed hinter. Ich durfte den letzten Teil steuern-Ist schon ein Unterschied zu dem sensiblen Laserruder!
Am Steg wurde dann mal erst aufgeräumt. Alle Segel ordentlich falten und verpacken, die Schoten wegräumen...

Und dann waren auch schon drei Stunden auf dem Wasser wieder vorbei und es ging nach Hause.
Es war ein superschöner Tag und es war mal eine andere Segelerfahrung an einem Match Race teilzunehmen und ein "etwas" größeres Boot zu segeln. Rob war sehr zufrieden mit mir und hat ich gefragt, ob ich in 2 Wochen wieder dabei bin! Na klar!!

Hier ein paar Fotos nach der Regatta:

Brad&Steph&IchRob&Jenny (ganz edel mit Crewfleece)

Geburtstag Mo

Sonntag, 05.06.2011

Wir haben morgen noch einen Day-Off, da Queensbrithday Wochenende ist. Heute hat Mo, mein kleiner Gastbruder, seinen 6. Geburtstag gefeiert. Er hat eigentlich erst am Dienstag Geburtstag, aber es ist nicht so ungewöhnlich, die Geburtstage vorzufeiern.

Am nachmittag kamen ein paar Freunde und Verwandte vorbei und es gab einiges zu essen.

Mein Kuchen für MoIch hab ein paatr Scones zum Buffet beigetragenGeburtstagsbuffetMo schneiedet den Kuchen anLittle Mo :)Mein Geschenk war dieses Hemd- fand er ganz tollChé (mit Mütze)Ché - Mo - Donnie (Cousin)Judith - Mo- und ein Freund

Wood Technology

Sonntag, 05.06.2011

Eins meiner Fächer ist Wood Technology, Wie der Name bereits verrät, arbeiten wir da mit Holz. Wir haben schon einige Sachen gemacht und haben Glück, dass wir interessantere Sachen machen können, als die Kiwis. Die bekommen für die Arbeiten bestimmte Credits (Noten/Punkte), die für das NCEA (Abi) wichtig sind.

Hier ein paar Fotos von meinen Fabrikaten:

Holzschale Bone Carving - Fish hookfish hookNoch im Schmirgelpapierstatus, also noch nicht ganz fertig!Projekt Nr. 1 - Ein Löffel

Um die Fotos vergrößert zu sehen, einfach anklicken!

Puketeraki Maera in Karitane

Samstag, 04.06.2011

Es gibt mal wieder etwas zu berichten. Es hat leider etwas gedauert, bis ich diesen Eintrag endlich geschrieben hab, aber hier ist er dann jetzt!

Am Dienstag war ich mit einer 10er Maori Klasse und ein paar Internationals in einem Marae. Das ist sozusagen ein Gemeinschaftshaus der Maori.
Die Maori sind die ersten Einwanderer Neuseelands gewesen und stammen aus dem asiatsich-pazifischen Raum. Neben Englisch ist auch Maori die Amtssprache hier und es gibt auch politische Maoriparteien.
So viel dazu.

Am Montag waren wir im Unterricht der 10er um ein paar wichtige Sachen zu lernen, die in einem Maera üblich sind, unter anderem auch ein paar Sätze um sich vorstellen zu können. Dazu später dann noch mehr. Außerdem haben wir ein Lied geübt, dass wir am nächsten Tag vorgesungen haben.

Nach einer kurzen Fahrt im Van kamen wir in Karitane an.
Es ist so, dass die Maori die Gruppen zunächst reinrufen und dann ein Leiter antwortet. In diesem speziellen Maera laufen die Wahine (Frauen) vorne und die Tane (Männer) hinten. Zwei der Schülerinnen haben dann mit Rufen geantwortet und wir sind alle hinterher gelaufen. Wenn man angekommen ist vor dem Maera, setzt man sich in die Bänke. Hierbei sitzen allerdings die Männer vorne und die Frauen dahinter. Dann trafen wir also auf die 3 Maori, die den Tag mit uns verbracht haben. Der älteste Mann einer Gruppe übernimmt immer die Sprechrolle sozusagen. Wir wurden Willkommen geheißen unter anderem auch mit einem Lied. Das war natürlich alles auf Maori und nur ein paar Teile auf Englisch. Der ganze erste Teil der Zeremonie und der Willkommensgruß heißt Powhiri. Dann haben wir unser Lied gesungen:

Zum Glück hatten wir einen Leidzettel bekommen, auf dem zufälligerweise auch eine grobe Übersetzung steht:

E toru nga mea        There are three
Nga nea nunui          Great things
E ki ana                    That are spoken of
Te Paipera                In The Bible
Whakapono               Faith
Tumanako                 Hope
Ko te mea nui            And the greates of all
Ko te aroha               Love

Zum Abschluss dieser Einführung findet der Hungi statt. Das ist eine persönlichere Begrüßung. Dabei gibt man sich die rechte Hand, legt die linke auf die Schulter seines Gegenüber und berührt sich mit der Nase und der Stirn.

Anschließend wurden wir dann zum Morning Tea eingeladen. Dort gilt die Regel, dass man etwas essen muss, oder zumindest ein Glas trinkt, sonst ist es unhöflich. Aber das sollte nicht das Problem sein, da das Essen richtig lecker war. Es gab eine Art Pizzabrötchen, Obst, sehr leckere Kekse und richtigen Saft!Hierzu waren wir in einem Nebenraum.
Im eigentlichen Gemeinschaftsraum darf man nicht Essen und keine Schuhe tragen. Hier haben wir dann eine Vorstellungsrunde gemacht. Dabei sagt jeder etwas über sich und seine Familie, seine Herkunft und die landschaftliche Umgebung. Das nennt man Mihimihi.
Das hatten wir am Tag davor geübt und haben einen Spickzettel bekommen, mit den wichtigen Sätzen. Die Kiwis haben alle viel mehr erzählt, da die auch bereits seit 4 Jahren Maori lernen.

Kia Ora - hello
Ko ... taku ingoa - Mein Name ist...
Ko ... ahou - Ich bin aus...
Ko ... taku whaea - Meine Mutter ist...
Ko ... taku matua - Mein Vater ist...
No reira
Tena kouto tena koutou katoa - Grüße an Alle

Anschließend haben wir mit den Workshops angefangen. Meine Gruppe hat zuerst das Flex geschnitten zum Korb flechten. Direkt am Marae wachsen die Flex Pflanzen und werden dort geschnitten. Dabei muss man allerdings sehr viel beachten. Man darf nicht im Regen schneiden, dann die Pflanze sonst verrotet, und nicht im Dunkeln, allerdings nur aus Sicherheitsgründen, da es früher ja keine Kopflampen gab.
Man darf auch nicht einfach wahllos einen Teil der Pflanze schneiden. Es gibt 3 Blätter, die immer stehen bleiben müssen. Ganz in der Mitte des Bündels ist das Baby, und daneben die beiden Eltern, die wiederrum von den Großeltern eingrahmt werden. Schneiden darf man nur die Flexblätter, außerhalb, also ab der Großelterngeneration. Das dient dazu, der Pflanze den Nachwuchs bestehen zu lassen, damit sie weiter wächst. Um die Pflanze vor dem Verroten zu schützen, wird das Blatt von oben schräg nach unten abgeschnitten, damit kein Wasser eintritt.

Danach haben wir dann ein Lied gelernt, und zwar genau das, was am Anfang bereits zur Begrüßung vorgesungen wurde. Das gefiel mir sofort richtig gut und die ganze Truppe hatte Spaß am Singen. Im Internet hab ich leider kein Video mit dem Lied gefunden. Wenn ich den Text jetzt hier reinschreibe, habt ihr da nicht viel von und die Übersetzung des Textes hab ich auch nicht mehr 100% im Kopf. Das Lied heißt Karitane jedenfalls und erzählt von der schönen Umgebung so grob die Info.

Nach der Lunchpause haben wir angefangen die Flexblätter vorzubereiten zum Flechten. Dazu werden die Blätter geteilt und die Feuchtigkeit heraussgestrichen. Dann werden ein paar Blätter zusammengelegt und verknoten, bis man dann anfangen kann zu weben. Das hat bei mir leider alles nicht so gut geklapt, da ich schonmal meine Blätter viel zu schmal hatte und es damit noch kniffliger wurde zu flechten.

Leider mussten wir dann auch sehr schnell wieder weg. Die Kiwischüler haben im Marae geschlafen und wir Internationals waren nur bis zum Mittag da und mussten leider wieder fahren, obwohl wir gerne dort geblieben wären. Es kann aber gut sein, dass wir zum nächsten International Trip dorthin zurückkehren und über Nacht bleiben können.

Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und die Eindrücke in die Kultur, Sprache und Rituale der Maori waren wirklich sehr interessant und wiederholenswert.

Fotos hab ich dieses Mal leider keine, da keine Zeit war, welche zu machen. Wir waren immer irgendwie beschäftigt.

Das wars dann zum Thema Maori vorerst, bis zum nächsten Mal!

Viele Grüße aus dem winterlichen Dunedin in den Sommer =) Bis in 38 Tagen!

Marie

 

 

International Trip - Lake Tekapo

Sonntag, 22.05.2011

Natürlich immer dabei- Das Overländer-Kissen =)Die Reiselektüre muss stimmen =)Amelie - Ich - MayaLake TekapoLake TekapoLake TekapoLake TekapoMrs Skelton- Amelie-Ich-Maya-Jenny-Hannah-JanetDie ganze TruppeBesatzung des weißen VansHooker Valley TrackHooker Valley TrackAm Lookout auf dem TrackHooker ValleyHooker Valley LakeHooker ValleyHooker Valley Glacier LakeHooker GlacierEin Stück GletscherGruppenfoto No. 38Eine Ecke des Museums allein für die BergrettungNa, welchen Song hören wir jetzt? (Ein chinesischer iPod)Das größte Teleskop NeuseelandsAusgestattet mit Antarkticjacken im ObservatoriumGruppenfoto am See genüber unseres BackpackersAussicht vom Backpacker auf den SeeBackpackers

Die Fotos einfach anklicken zur vergrößerten Ansichten =)

Da hatten ich gerade 2 Wochen Ferien um und war viel unetrwegs, da bin ich nach 2 ½ Schulwochen schon wieder unterwegs!

Diesmal ging es mit einer Truppe der Internationals zum Lake Tekapo, wir haben dort 3 Tage verbracht und die Zeit war einfach total toll, aber dazu jetzt genaueres:

Tag 1:

Es ging wieder einmal damit los, die Klamotten in den Trailer zu packen. Koffer, Geschirrkisten, Getränkecontainer, und zu guter Letzt natürlich reichlich Verpflegung. Der Inhalt der Chilly Bins und Pappkisten lies schonmal auf leckeres Abendessen und Lunch hoffen ;-)
Als alles verpackt war, rollten 2 Schulvans vom Hof, beladen mit 21 Internationals und Mrs Skelton und Jenny, die für die International Students verantwortlich sind. Ich muss schon sagen, es waren einige Länder vertreten: Brasilien, China, Deutschland, Hong Kong, Macau, Thailand, Vietnam, Italien und natürlich auch unsere zwei Kiwi Lehrerinnen.

Die Fahrt dauerte vier Stunden, aber durch eine nette Runde, gute Musik und Top Stimmung werden die Fahrten immer viel zu kurz und man würde eigentlich gerne noch ein paar Stunden weiter fahren. Trotzdem waren wir recht froh, als wir am Lake Tekapo an unserem Backpacker angekommen waren.
Nach dem Ausladen wurden die Zimmer bezogen. Die Zimmer in Backpackers sind ja nicht wirklich groß, was ja auch nichts ausmacht, aber wenn man sich mit 7 Mädels, ein 6er Zimmer teilt, wird es schonmal etwas chaotisch und der Gang zum eigenen Bett wird eine Challenge, da man zahlreiche Dinge auf dem Boden vorfindet. Es stellt sich als schwierig heraus, nicht über Schuhe, Föhns, Jacken, Socken, Handys oder Bürsten zu stolpern. Da nirgendwo auf dem Boden Platz war, um meine Sache unterzubringen, ohne alles auf einen Haufen zu schmeißen, hab ich meinen „Schrank“ im Bett aufgebaut und einfach die kleiderspezifischen Tüten hintereinander an der Seite des Bettes aufgereiht. So hatte ich in einer Tüte Socken, in der nächsten Hosen… und hatte alles passend zusammen und war dem Chaos auf dem Boden entflohen. =)

Am Nachmittag ging es dann zum Ice Rink, der in 5 Minuten Entfernung  zu Fuß lag. Wir haben bis 6 Uhr dort unsere Zeit verbracht und eine Menge Spaß gehabt, nicht nur beim Selber fahren, sondern vor allem bei Zugucken. Viele von den Asiaten sind nie zuvor Schlittschuh gefahren, sodass es amüsant war, die erste Schritte auf dem Eis live mit verfolgen zu können. Federica, die Italienerin, macht seit 4 Jahren Eiskunstlauf und hat uns eine Geschmackprobe in ihr Repertoire gegeben. Die Brasilianer waren mal wieder etwas übermotiviert und haben sich an diversen Tricks versucht. Dazu gibt es auch einige Interessante Videos Lachend

Zum Abendessen gab es Corn chips mit Bolognese Sauce… absolut lecker, hatten wir ja bereits bei dem Cycle Trip gegessen. Das Rezept musste Mrs Skelton mir direkt mal aufschreiben.
Nach dem Essen sind einige zu den Hot Pools gegangen, die direkt neben dem Ice Rink sind. Amelie und ich hatten allerdings keine Lust und sind im Backpackers geblieben. Die Unterkunft war total schön und wir haben nett auf dem Sofa gesessen, Musik gehört, geredet und ich hab meine „Sailing Australia“ gelesen, eine wirklich gute Segelzeitschrift Zwinkernd Als der ganzeTrupp wieder eintrudelte war die Entspannung allerdings vorbei und alles war wieder sehr lebhaft, aber so soll es ja auch sein!

 

Tag 2

Man war sehr gnädig mit uns, sodass es erst um 9 Uhr Frühstück gab. Da sind wir alle wirklich anderes gewöhnt von den Schultrips zuvor. Da gabs auch gut und gerne mal Frühstück um 6! Auf dem Südinseltrip sind wir auch mal um 4 aufgestanden, aber man gewöhnt sich an alles =)

Da wir ja schließlich in Neuseeland sind, gab es ganz Kiwi-like Porridge zum Frühstück mit braunen Zucker und golden Syrup (Ahornsirup). Das war echt lecker und nach einer Schüssel war ich papp satt. Die Energie haben wir aber auch gebraucht über den Tag.

Wir sind zum Mt Cook gefahren und haben uns auf den Wanderweg zum Hooker Valley gemacht. Auf dem Schild stand der Weg ausgeschrieben für 1:35h, was sich später als One-Way-Angabe herausstellte Überrascht Wir sind also ganze 4 Stunden unterwegs gewesen, da immer wieder Photopausen gemacht werden mussten.  Und natürlich war da auch mal wieder mein Knie. Es machte sich nach einer Stunde schon bemerkbar und ich dachte mir, wir müssten ja bald da sein, ne halbe Stunde schaff ich das schon noch. Nach einiger Zeit Wandern, wurde es dann klar, dass wir gerade kurz vor dem See waren, zu dem wir wandern wollten. Ich also weiter und nicht zum Van gelaufen, da ich mir so eine Gletschersee nicht entgehen lassen wollte. Ich war eine der letzten, die auf dem Parkplatz ankamen um Lunch zu haben. Janet ist noch ausgerutscht und mit ihren Knien auf einen Stein gefallen und konnte somit auch nicht besonders gut laufen. Es gab wieder das typische KVC Lunch: Breadrolls mit Salat, Schinken, Wurst und allem Zeug zu belegen. Und natürlich Apfel, Müsliriegel und Gingernuts, das sind sehr leckere harte Kekse, die nach Ingwer schmecken!!!
Als wir zu Hause waren, haben sich die ersten schon hingelegt für einen „Mittagsschlaf“- es war halb 5!Lächelnd Aber bereits eine halbe Stunde später mussten wir warm angezogen und startklar sein um wieder loszufahren. Wir wurden in der Stadt (bestehend aus einer Tanke, einem kleinen Supermarkt,  ein paar Souvenirshops, einem italienischen, einem japanischen und einem thailändischen Restaurant und einen Takeaway Shop)abgesetzt, bekamen 10 $ und sollten uns was zum Abendessen besorgen.
Um 6 Uhr haben wir uns an einem Office getroffen, von wo aus wir eine Earth&Sky Tour gestartet haben, rauf gefahren zum John und gehofft ein paar Sterne zu sehen. Leider war es zu bewölkt, sodass man gar nichts sehen konnte. Wir haben aber die zwei größten Teleskope Neuseelands gesehen, was auch sehr faszinierend ist. Die Sterne und Planeten haben wir uns dann anhand einer PowerPointPresenation angesehen. Was sehr lustig ist, dass hier keiner den Polarstern und Figuren wie den kleinen Wagen kennt, da die hier nicht sichtbar sind Lächelnd
Abends im Backackers haben wir sehr lange damit verbracht UNO zu spielen -es ist sehr praktisch, dass es international bekannt ist, aber in jedem Land scheint es noch verschiedene Regeln zu geben.
Gegen 12 lag ich gerade gemütlich und warm  im Bett, hab schon die Stöpsel in den Ohren gehabt und schön gegammelt, als Federica und Laís reinkamen und uns dazu motivieren wollten,  zum See runter zu gehen. Wir waren nicht gerade begeistert, da es drinnen so muckelig warm war und wir doch etwas fertig waren von dem gesamten Tag. Wir also mit runter an den See, wir wohnten auf der anderen Straßenseite gegenüber des Sees, haben ein Feuerchen gemacht, Musik gehört und in die Dunkelheit gestarrt.
Naja, wir waren ja mit der ganzen Palette an Brasilianern versammelt, also haben die wieder sehr viel geredet.Es ist immer aufs Neue faszinierend, wieviel man ohne Pause reden kann und vorallem so schenll,dass es noch wer versteht. Die Brasilianer hier isn ehct Sprachküstler! Zwinkernd Also ich hab natrürlich kein Wort verstanden, da meistens Portugiesisch geredet wurde… Federica versteht recht viel, da sie Italienerin ist und die sprachen wohl recht verwandt sind und sie hat allemann immer wieder daran erinnert Englisch zu sprechen, das ist dann vielleicht zwei Minuten gut gegangen…
Ich bin bis halb 4 noch dort geblieben mit Victor, Philippe, Gabriel, Laís und Federica, aber dann wurde es recht kalt und ich war auch müde genug um ins Bett zu gehen =)

Tag3

Nach dem Frühstück wurden die Taschen gepackt, Betten abgezogen, der Trailer beladen und los gings Richtung Dunedin. Auf dem Weg gab es noch ein paar Stops, unter anderem an der Old Shepards Church direkt am See, an einer Lachsfarm und nochmal an einer Slipstelle zum Lunch.
Wieder war die Stimmung sehr nett und wir haben wir haben ein paar „weiße-Van-Lieblingslieder“, die wir immer wieder gehört haben. Darunter "Billionaire", "The Lazy Song" und von Bob Marley "Don´t Worry be happy" und" three little birds". Hannah hat ein sehr schönes Video gemacht, bei dem wir alle mit bester Laune singen:

"Don´t worry
about a thing
´cause every little thing
is gonna be all right"

 

Fazit: Der Trip war absolut top und wir wollen noch einen machen. Es wird momentan über eine Trip in der vorletzten Woche vor Termende geredet. Heute haben wir uns in der Formtime die Slideshow angeguckt, die Mrs Skelton übers Wochenende gemacht hat. Die werden wir auch auf CD bekommen, inklusive einiger Videos.

So, das war mal wieder ein Einblick in meine kleine Reisewelt!

Ganz liebe Grüße in den frühlinghaften Norden!!!

Marie Lächelnd

So ist die Lage...

Freitag, 13.05.2011

Hallo an alle da drüben!

Ich dachte mir, es wäre mal wieder Zeit sich zu melden. Ich hatte ja bereits wieder Schule, da ich ja nicht nur Ferien habe und immer wegfahre.


Zum neunen Term ist alles etwas umgekrempelt worden. Viele sind leider weg (Fine, Pascal, Cindy und heute auch Kia), aber es ist auch Nachschub gekommen, mal wieder aus Christchurch. Bei dem Schwung war schon wieder ein Brasilianer (Joao) dabei, das sind schon 4 mittlerweile, eine Italienerin (Federica) und ein Mexikaner (Franco). Und ein neuer Deutscher (Paul) ist angekommen.
Sonst läuft die Schule so wie immer, nichts besonderes eigentlich. In Englisch plagen wir uns mit Shakespeare ("The Merchant of Venice"), in Bio gehen wir den Geheimnissen der Genetik auf den Grund, Musik besteht wesentlich daraus, irgendwas zu researchen, nicht gerade aufregend, in Tourism & Travel sitzen wir auch meist am PC und googlen Verschiedens.
Die interessantesten Fächer sind nach wie vor Wood Technology und Outdoor Persuits. In Wood machen wir gerade Bone Carving. Dabei wird aus Kuhknochen etwas ausgesägt und bearbeitet, sodass Kettenanhänger entstehen.  (Ein Foto gibts, wenn ich das erste Stück fertig hab!)
In Outdoor Persuits werden wir nicht mehr Kajaken gehen, weil es Richtung Winter geht. Segeln wird leider auch nichts. Zum einen aufgrund der Temperatur und zum anderen haben wir nichtmal Boote und noch welche woanders zu leihen wäre viel zu teuer. Also werden wir Mountainbiken und Abseiling machen. Am Mittwoch sind wir zu einem Track gefahren und dort haben wir eine Art Orienteering gemacht. Das heißt wir liefen in 2er Gruppen durch den Wald ( das nennen sie hier direkt "Bush") und mussten möglichst viele Pfeiler mit einer Nummer drauf finden. Wer die meisten Nummern gefunden hatte und die dazugehörigen Buchstaben aufgeschrieben hat, hat gewonnen. Umd die Punkte zu finden, sollte dann noch die Karte helfen -deshalb ja Orienteering. Schade war nur, dass der Weg, den wir gehen wollten, um zu vier weiteren Punkten zu gelangen, überflutet war. Also nix mit vier Extrapunkten...

Schule hätten wir, kommen wir zum Sport:
Ich habe vor den Ferien mit Amelie beschlossen Fußball und Netball an der Schule zu spielen. Amelie hat schon zu Hause Fußball gespielt und ich hatte auch irgendwie Lust drauf, auch wenn ichs halt nicht wirklich kann, aber das ist ziemlich egal. Man kann ja noch was lernen. Von Netball hatte ich noch nie etwas gehört, aber eine Mixtur aus Handball und Basketball klang recht gut, also warum nicht!??
Wir hatten vielleicht 2 Trainingseinheiten gehabt, bis wir gestern das erste Fußballspiel hatten. Es verlief demnach nicht besonders glamorös, aber man war wohl recht zufrieden mit uns. Wir haben 4:0 verloren, und ich selber war völlig unzufrieden mit meiner "Leistung". Mein Knie fand es wohl auch nicht ganz so lustig, so viel zu tun und hat natürlich mal wieder gestreikt. Ich hatte bereits einige Streifen Tape vor dem Spiel aufgeklebt, um es etwas zu entlasten, das hat zumindest ein wenig genützt.

 

Wie gesagt, vom Netball hatte ich nie zuvor was gehört und hatte somit überhaupt keinen Plan, wie die ganze Sache von Statten geht. Letzten Freitag hatten wir das erste Training, da haben wir grob die Positionen durchgesprochen, ein paar Pässe und Würfe geübt und am Samstag wurden wir direkt auf den Platz gestellt. Doof nur, wenn etwa die Hälfte der Mannschaft noch nie gespielt hat. Wir haben natürlich haushoch verloren, hatten aber Spaß und den Sinn etwas näher verstanden. In den Pausen haben wir dann noch ein paar Anweisungen bekommen und wurden städig durchgewechselt.
Morgen ist das bereits das nächste Spiel, mal sehen, wie das laufen wird. Hoffentlich nicht wieder so blamabel. Beim letzten Mal hat mich erstmal ne Gegenspielerin umgelegt, ich stand hinter ihr, sie ist zurück gesprungen, hatte mich wohl nicht gesehen und ich war natürlich überhaupt nicht darauf gefasst, hab noch versucht mich zu fangen und bin dann letztendlich noch mit einem Abprall an der Korbstange auf dem Boden gelandet, ist aber nix passiert!

Nächste Woche bin ich mal wieder für drei Tage weg. 20 der Internationals fahren auf einen Trip zum Mt Cook, das ist der größte Berg NZs und zum See Tekapo. Das wird bestimmt ne tolle Zeit sein, da die Truppe recht nett ist.
Es kommen allerdings auch viele verwirrste Asiaten mit. Die haben wirklich alle irgendein Problem. Es gibt kaum normale aus der Truppe, durch die bakn weg sind die sehr verstrahlt. Viele von denen sind ohne ihren Computerübersetzer völlig aufgeschmissen und können mit Mühe und Not die einfachste Konversation überleben. Ist schon eine Herausforderung jemanden nach dem Namen zu fragen, kritisch wirds dann, wenn man nch wissen möchte, wo der Jenige denn herkommt. Die meisten Asiaten bleiben allerdings zwei Jahre, um hier das NCEA zu machen, wie bei und das Abi, und manche studieren hier sogar anschließend noch. Also bleibt genug Zeit, um noch die ein oder andere Sprachbarriere zu brechen und die Lücken zu füllen.
Da wir von Mittwoch bis Freitag fahren, werden Amelie und Ich am Donnerstag bei dem Fuba Spiel also nicht da sein, ist etwas unpassend, da wir unbedingt Spielerfahrung brauchen.

 

So weit, so gut. Das wärs dann auch erstmal wieder von mir. Ich meld mich wieder, um von dem Trip zu erzählen.

Hier noch ein Bild von der "Wall  of Fame" in meinem Zimmer. Da wird alles an Karten gesammelt!

Bis dahin, machtet jut
Viele Grüße aus der Ferne, wir sehen uns wieder in 8 Wochen!

Hugs

Marie

Wir packen Fine´s Koffer...

Sonntag, 01.05.2011

... und nehmen mit.. ALLES!

Und das ist gar nicht so einfach, all das Zeug in einen Koffer und einen Rucksack zu bekommen. Der Platzmangel ist wie immer kien Problem gewesen, da war noch ordentloch Platz, aber leider gibt es ja das Gewichtslimit, dass nur 2x 23kg mitgenommen werden dürfen. Das bedeutete, dass wir das das Prozedere nich 2mal wiederholen durften an diesem Abend. Das erste Mal hatte Fine versucht, alles nach der Stopf-und-Passt-schon-Variante zu verpacken. Ist natürlich schief gegangen. Dann hab ich mich heute zusammen mit ihr nochmal dran gemahct, ledier war der Koffer zu schwer, alles raus und so viel wie eben ging in den Rucksack gestopft, der jetzt auch solze 15 kg wiegt.Dann haben wir es recht gut geschafft, alles ordnungsgemäß zu verpacken!!

In diesen Rucksack hätte bstimmt alles ohne Probleme gepasst, auch wenn es nicht ganz dem Limit gerecht wird!

Den habe ich vor einen Outdoor shop in Queenstown entdeckt!

Das war also Fines letzter Tag in Dunedin. Morgen Nachmittag geht bereits ihr Flug nach Hause. Das wird nocht eifnach werden, wenn ich sie am Flughafen verabschieden muss! Wir haben so viel Zeit miteinander verbracht und sind ziemlich gute Freunde geworden in den letzten Monaten! Es wird immer etwas fehlen, wenn Fine nicht da ist, da bin ich mir ganz sicher! Aber sie ist nicht aus nder Welt. Wir werden uns besuchen, wenn ich wieder da bin, da das Sauerland ja recht nah bei ist und wofür gibt es denn nch das Internet??

Ich werde dich sehr vermissen Fine, aber wir sehen uns wieder!!!Lächelnd
Yeah, Buddy, dann mal en guten Flug und sei nicht zu traurig. Du wirst zu Hause gebraucht!Küssend

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